Schaltfehler

schalthebel Leergagng Ausgangspunkt

Wie häufige Anfängerfehler beim Schalten vermieden werden können, lesen Sie hier.

 

 

 

 

 

Verschalten und "Hinunterschauen"

Ein häufiger Anfängerfehler ist das "Verschalten", zumeist wird der erste mit dem dritten Gang, oft auch er zweite mit dem vierten Gang verwechselt. Deshalb neigen Änfänger auch zu gefährlichen Blicken auf den Schalthebel, verlassen der Fahrspur, Auffahrunfälle und dergl. sind die Folge.

Abhilfe: Diesen Fehler vermeidet man, indem man sich zuerst die Logik hinter den Schalthebelbewegungen überlegt und beim Schalten auf die richtige Handhaltung achtet, diese Bewegungen am Stand blind trainiert und sich während der Fahrt vornimmt nicht hinunter zu schauen.

Zuerst Gas wegnehmen

Ein schnelles Auslassen des Gaspedals vor dem Auskupplen führt zum Einsetzen der Motorbremswirkung und erzeugt am Fahrzueg eine deutlich spürbare Verzögerung. Da diese Verzögerung beim Hinaufschalten eine Beschleunigungsphse des fahrzeuges unterbricht wird sie als besonders unangenehm empfunden.

Abhilfe: Kurz vor dem Auslassen des Gaspedals auskuppeln.

Zu lange am Gas bleiben

Wenn nach dem Auskupplen, das Gespedal nicht sofort ganz ausgelassen wird, dann kommt es zum Aufheulen des Motors.

Abhilfe: Sofort nach dem Auskupllen - fast zeitgleich - das Gas ganz auslassen.

Nicht ganz auskupplen

Beim Auskuppeln muss die Kupplung ganz getreten werden, sonst darf nicht geschalten werden. Wird nicht ganz ausgekuppelt, beschädigt man das Getriebe!

Abhilfe: Kupplungpedal ganz durchtreten, dann erst schalten!

Gänge reißen

Das Wechseln der Gänge muss gefühlvoll und ohne Krafteinsatz erfolgen. Den Schalthebel in den Gang zu reißen beschädigt die Synchronringe des Getriebes.

Abhilfe: Schalten ohne Krafteinsatz und langsam.

Kupplungsbremsung

Beim Abbremsen des Fahrzeuges muss regelmäßig auch der Gang nach unten gewechselt werden. Vorher sollte man unbedingt das Tempo des Fahrzeuges mt der Fußbremse soweit verringern, dass der Gang zum Geschwindigkeitsbereich passt und beimEinkuppeln etwas Vorgas geben. Schaltet man bei hohem Tempo in einen niederen Gang und lässt dann die Kupplung los, wird das Fahrzeug zwar von der Motrorbremswirkung bagebbremst, dabei kommt es jedoch zu einem unnötigen Verschleiß der Kupplung.

Abhilfe: Tempo mit der Fußbremse verringern bis der gewünschte Geschwindigkeitsbereich errreicht ist, den passenden Gang wählen und beim Einkupplen leichtes Vorgas geben.

Zu viel Vorgas - Kupplung schleifen

Das Vorgas - das Gas vor und beim Einkuppeln - soll so dosiert sein, dass es nicht zu einem Aufheulen des Motors führt, sonst schleift die Kupplung unnötig. Will man beschleunigen, tut man dies erst, wenn zuvor vollständig eingekuppelt wurde.

Abhilfe: Das Gas beim Einkuppeln soweit reduzieren, dass der Motor nicht mehr aufheult und das Fahrzeug nicht plötzlich beschleunigt.

Zu hohe Drehzahl vor dem Schalten

Wird zu sehr beschleunigt und der Gang zu hoch ausgedreht, dann ist dies unökonomisch und verbraucht unnötig viel Kraftstoff.

Abhilfe: Früher schalten - den Gang bis max. 2000 Umdrehungen verwenden, dann schalten und erst im höheren Gang beschleunigen.

 

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